Emser Nahwärmenetz startet Probebetrieb

Im ersten Biomassekessel in Hohenems lodert das Feuer. Das Heizwerk hat seinen Probebetrieb aufgenommen. Die ersten Objekte, die an das neue Nahwärmenetz angeschlossen sind, werden seit Mitte März mit umweltfreundlicher Wärme versorgt.

„Der Start hat reibungslos geklappt. Der planmäßigen Anbindung der weiteren Objekte steht nichts im Wege“, berichtet Markus Schadenbauer-Lacha, Geschäftsführer der Firma HeizWERT Bioenergie Hohenems GmbH. „Auch der Anschluss an das Nahwärmenetz erfordert beim Abnehmer selbst kaum Aufwand.“

Die Zentrale der Nahwärme-Anlage ist das Heizwerk in der Diepoldsauer Straße. Mit Biomasse sollen hier jährlich 8,9 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie erzeugt werden. Das Versorgungsnetz beliefert aktuell 15 Objekte sowie das Landeskrankenhaus mit umweltfreundlicher Wärme. Schrittweise werden neben weiteren Privathaushalten auch Objekte der Pfarrgemeinde und Gebäude der Stadt Hohenems an das Netz angeschlossen. Vom Heizwerk aus verläuft derzeit eine 2,6 Kilometer lange Versorgungstrasse zu den Gebieten Harrachgasse, Obere Erlachstraße sowie Schweizer Straße. Ebenso abgedeckt sind die Bereiche Kirchplatz, Schweizer Straße bis zum Salomon-Sulzer-Saal, Goethestraße, Graf-Maximilian-Straße und Jakob-Hannibal-Straße. Der weitere Ausbau wurde mit den Arbeiten in der Bahnhofstraße bereits gestartet,.

C02 neutral und umweltschonend
Wärme aus dem Nahwärmenetz Hohenems ist C02 neutral und schont daher die Umwelt. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass Kunden keine Brennstoffe mehr lagern müssen.