Zurück auf Altems

Im Zuge der Sanierung des einstigen „Beck-Areals“ wurde Gestein entdeckt, das einst Teil der rund dreihundert Meter höher gelegenen Burganlage gewesen war.


Im Jahr 1792 kam es zu einem Abbruch von Alt-Ems: Gerade in den Folgejahren wurde mehrfach Gesteinsmaterial der heutigen Burgruine in Gebäuden im Tal verbaut. Im Zuge der derzeit durch die Firma Lacha & Partner betriebenen Sanierung und Erweiterung der Gebäude auf dem Beck-Areal stieß man nun in der Marktstraße auf Gesteinsmaterial, das in dem historischen Keller verbaut worden war. Das Bundesdenkmalamt Vorarlberg bestätigte auf Anfrage die Herkunft und empfahl, die Steine für die laufende Sanierung von Alt-Ems zu verwenden.

Die Steine, die ein Gesamtgewicht von etwa vier Tonnen haben, werden demnächst auf den Schlossberg transportiert; aufgrund ihrer Größe sind sie besonders gut geeignet, in der Burgensanierung Anwendung zu finden.